Freitag, 9. April 2010 18:19
Am vergangenen Osterwochenende reiste die Rollhockey-Mannschaft des TSV 1860 München nach Eindhoven. Auf dem dortigen Turnier stellte man sich fünf gegnerischen Mannschaften aus Holland und Deutschland, zum Teil aus der 2. Bundesliga Süd und der Regionalliga West. Neben dem Gastgeber RC de Lichtstad waren außerdem der HSV Krefeld, RS Mainspitze, Aufbau Böhlitz Ehrenberg und das “Mixed Team” (Ersatz für den nicht angereisten A.G.O.R. Dordrecht) die Gegner des TSV 1860. Die Rollhockey-Spieler aus München starteten gleich mit einem deutlichen 9:4 Sieg gegen das “Mixed Team”, bestehend aus Spielern von Lichtstad, Dordrecht und Krefeld. In der ersten Halbzeit taten sich die Löwen noch etwas schwer, was man ja bereits von anderen Turnieren gewohnt ist. In der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft unter Führung von Kapitän Christof Haas jedoch einen stattlichen 4-Tore-Vorsprung herausspielen, dem der Gegner letztlich nichts mehr entgegen zu setzen hatte.

hinten: v.l.n.r. Alexander Kroll, Christof Haas, Robert Klein, Nino Eisenbarth, Andreas Penke. Vorne: Jörg Thißen, Sven Dybeck, Eduardo da Costa Carballo
Nach dem guten Start in das Turnier folgte im Spiel gegen den Gastgeber RC de Lichtstad zugleich Ernüchterung. Das 4:9 machte deutlich, was sich im ersten Spiel bereits angedeutet hatte: Die Sechzger hatten nicht ihren besten Tag erwischt, ließen den Ball viel zu wenig laufen und machten immer wieder recht grobe Fehler in der Abwehr. Daran konnten auch die durchweg fehlerfreien Auftritte von Sven Dybeck und Jörg Thißen im Tor nichts mehr ändern. Nach der starken Leistung der Holländer konnten sich die Münchner vom Turniersieg bereits verabschieden. Dafür schien die spielerische Qualität des RC de Lichtstad zu hoch.
Am Nachmittag mussten die Sechzger dann gegen Böhlitz Ehrenberg ran und konnten das Spiel knapp mit 4:3 für sich entscheiden. Für Aufsehen sorgte in diesem Spiel auch der Schiedsrichter, der auf beiden Seiten gleich mehrere Tore übersah. So wurde das dritte Tor der Böhlitzer auch erst gewertet, nachdem Sven Dybeck mit einer fairen Geste den Schiedsrichter darauf hinwies. Neben den wenigen Fouls sicherlich einer der Gründe, weshalb der TSV 1860 München den Pokal für Fairplay erhielt. Nach den anstrengenden ersten drei Spielen startenen die Löwen in das letzte Samstagsspiel gegen Mainspitze denkbar schlecht. Es herrschte regelrechtes Chaos in der Mannschaft, weshalb die Münchner gleich zu Beginn eine Auszeit nahmen. Die Standpauke von Co-Trainer Eduardo da Costa Carballo half den Rollhockey-Spielern des TSV 1860 ganz offensichtlich, sich selbst zu finden. Am Ende stand es 11:3 für die Löwen.
Der Sonntag wartete mit dem vermeintlich spannendsten Spiel des Turniers auf. Die Münchner Rollhockey-Löwen mussten gegen den HSV Krefeld antreten, der bereits am Samstag mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte. Beide Mannschaften hatten noch Chancen auf den 2. Platz des Turniers. Wider Erwarten kamen die Krefelder während des gesamtem Spiels jedoch zu keinem einzigen Treffer und ließen sich von starken und fehlerfreien Sechzgern mit 5:0 regelrecht abservieren.
Mit dem Sieg im letzten Spiel war der zweite Platz für den TSV 1860 München besiegelt. Die Mannschaft konnte nach einem sehr fairen und spaßigen Rollhockey-Turnier mit zwei gewonnenen Pokalen zufrieden die Rückreise antreten.
Wir bedanken uns bei allen Mannschaften für saubere Spiele und besonders beim RC de Lichtsad für die Gastfreundschaft. Dank U wel!
Die Fotos zum Spiel gegen den HSV Krefeld findet Ihr hier.

