Mittwoch, 18. August 2010 9:45

Die Rollhockeymannschaft des TSV 1860 München hat die Regionalligasaison auf dem zweiten Tabellenplatz beendet. Vom 14.-15.08.2010 fanden in Gustavsburg und Darmstadt die Spieltage zwei und drei der Regionalliga Süd statt.
Nach einem Remis (5:5 gg. RSC Darmstadt) und einem Sieg (6:3 gg. RIC Mainspitze) am ersten Spieltag im Juni, machte man sich in München berechtigte Hoffnungen auf den ersten Tabellenplatz am Saisonende. Am vergangenen Samstag wurden diese Hoffnungen nach dem Auftaktspiel gegen den RSC Darmstadt jedoch sogleich begraben. Nach der bitteren 4:15 Niederlage gegen die Darmstädter hätten die Sechzger am Sonntag schon utopisch hohe Siege erzielen müssen, um das Torverhältnis zu ihren Gunsten drehen und sich somit Chancen auf den ersten Platz wahren zu können.
Nachdem die Mannschaft des TSV 1860 gegen Darmstadt ihre schlechteste Leistung des Jahres zeigte, verlief es im Anschluss gegen den RIC Mainspitze zu Beginn deutlich positiver. Die Münchner erspielten sich einen Vorsprung von drei Toren, machten jedoch am Ende der Partie zu viele Fehler in der Abwehr. Der RIC nutzte seine letzten Chancen perfekt und verkürzte zum Endstand von 7:6. Mit dem knappen Sieg sicherte sich der TSV letztlich den zweiten Tabellenplatz.
Am letzten Spieltag der Regionalliga musste der TSV im Regen zunächst gegen die Gastgeber bestehen. Die Mannschaft spielte zwar besser als am Vortag, konnte ihren eigenen Ansprüchen jedoch nicht gerecht werden und erlitt mit 1:7 erneut eine hohe Niederlage. Auch gegen den RIC Mainspitze holten die Sechzger nicht mehr als ein 2:6 heraus. Wie schon am Vortag konnte der RIC vor allem durch Distanzschüsse viele Tore erzielen und führte zur Halbzeit bereits mit 1:3. Zwar wollte man sich seitens des TSV noch nicht geschlagen geben, allerdings machten die Mainspitzer nach der Halbzeit mit weiteren Fernschüssen den Sack zu.
„Am 28. und 29. August wird die Mannschaft die Möglichkeit haben, beim nächsten Turnier in Gera zu ihrer alten Form zurückzufinden. Wir haben gegen Darmstadt und Mainspitze schlecht gespielt, keine Frage. Hinzu kam allerdings auch eine gehörige Portion Pech im Abschluss.“, erklärte Rollhockey-Abteilungsleiter Alexander Kroll. Die Mannschaft sei sich ihrer schlechten Leistung bewusst und möchte bald wieder zeigen, was in ihr steckt. Manchmal gebe es einfach Tage, an denen nichts gelingen will, so Kroll weiter. Das vergangene Wochenende sei für ihn aber kein Grund, jetzt den Kopf hängen zu lassen.

